Wir wünschen einen guten Rutsch ins Neue Jahr!



Weihnachtliches Früchtebrot


Die Zutaten

Zutaten:

100 g Rohrzucker unraffiniert, 1 TL Zimt, 2 Päckchen Vanillezucker, 70 g Weizenmehl, 1 Messerspitze Salz, 2 Eier, 100 g Haselnüsse, 100 g Walnüsse, 100 g Paranüsse, 100 g getrochnete Feigen, 100 g getrocknete Sauerkirschen, 100 g getrocknete Datteln, 100 g getrocknete Aprikosen, 100 g Zitronat und 100 g Orangeat.

Nehmen Sie das frischgemahlene oder gekaufte Weizenmehl und geben Sie folgende Zutaten hinein. Die zwei Eier, den Zucker (braun), den Vanillezucker, einen TL Zimt sowie eine Messerspitze Salz. Mit einem Rührgerät auf Stufe 1 ca. 5 Minuten zu vermengen.

Wer möchte, kann das Zitronat und Orangeat mit einem Rührgerät etwas zerkleinern. 

Die Zutaten mit dem Teig gut verrühren.

Anschließend geben Sie diese Zutaten in die zweite Schüssel. Darin befinden sich bereits die Nüsse und das Trockenobst. Mit einem Holzlöffel vermischen Sie alle Zutaten. Anschließend geben Sie den Inhalt zum angerührten Teig und verrühren erneut alles miteinander. An den Früchten und Nüssen muss der Teig haften. Danach geben Sie die Masse in eine mit Backpapier ausgelegt Kastenform. 

Der Ofen wird auf 175 Grad hochgeheizt (Unter- und Oberhitze), den Kuchen im Herd (zweiter Einschub) stellen,

Backzeit 90 Minuten. Wer den Kuchen nicht so dunkel mag, kann nach ca. 30 Minuten Backzeit auch eine Folie darüber legen. Nach Beendigung der Backzeit den Kuchen noch 15 Minuten im abgeschalteten Herd belassen.


Masse in die Kastenform geben.

Nach 90 min Backzeit. Der Kuchen ist fertig.


Alle Bilder zum weihnachtlichen Früchtekuchen gehören uns: Kleingartenverein Am Teich Königsbrück e. V.


Warum feiern wir Weihnachten?


Das Weihnachtsfest am 25. Dezember steht auch im Zusammenhang mit der Wintersonnenwende. An diesem Tag hat die Sonne ihren Tiefpunkt erreicht.

Das heutige Weihnachtsfest wurde nachweislich  erstmals 336 in Rom gefeiert, weil dort am Tag der Wintersonnenwende das Fest "sol invictus" (unbesiegter Sonnengott) begangen wurde. Das Fest  soll bereits 274 n. Chr. durch Kaiser Aurelian ins Leben gerufen worden sein, weil es der letzte Versuch war, dem römischen Reich eine gemeinsame religöse Grundlage zu geben, nachdem viele Kulte aus dem Osten sich im Römischen Reich durchsetzten. Belegt ist auch eine Weihnachtspredigt in Rom aus dem Jahr 379 von Papst Liberius.

Für Weihnachten ist dabei ein wichtiges Motiv die Geburt Jesus am Tag der Sommersonnenwende zu feiern. Im Neuen Testament wird das Geburtsdatum Jesus nicht genannt, da sich die Urchristen nur für Todestage und nicht für die Geburtstage interessierten. Hier spielt das Frühlingsäquinokrium (tagundnachtgleiche) am

25. März eine besondere Rolle. Der vor 221 schreibende Julius Africanus bezeichnete den 25. März als Datum der Passion Jesus als auch der Empfängnis. Daraus lässt sich exakt die neunmonatige Schwangerschaft Marias, der Tag der Geburt Jesus am 25. Dezember, ableiten.



Kaffee

Im heutigen Äthiopien soll die Heimat des Kaffees liegen. Im 9. Jahrhundert wurde der Kaffee erstmals erwähnt. Die Hirten des Königsreiches Kaffa staunten nicht schlecht, als ihre Ziegen nächtelang putzmunter waren, weil sie tagsüber an einem bestimmten Strauch  mit Vorliebe rumfraßen. So wird es erzählt.

Im Jahr 1573 lernte der Arzt Leonhard Rauwolf aus Augsburg in Aleppo den Genuss des Kaffees kennen und berichtet 1582 darüber. Die äthiopische Zubereitung soll die ursprünglichste sein. 

Das erste Kaffeehaus wurde 1673 in Bremen eröffnet und im gleichen Jahr erhielt ein Holländer die Ausschankgenehmigung. 

Die Arten Arabica und Robusta werden für die Produktions des Kaffees hauptsächlich verwendet. Die Sträucher liefern nach ca. 3 bis 4 Jahren die ersten Erträge. Nach 20 Jahren gehen diese zurück. Neben Arabica und Robusta werden auch die Arten Liberica und Excelsa zur Kaffeeherstellung verwendet.

Und zu Weihnachten sollten Sie Ihren Kaffe mit Kardamom, Zimt oder Nelken verfeinern. 



Striezel


Der Ur-Stollen soll um 1300 aus einem sächsischen Ofen gezogen worden sein.

Erwähnt wurde das weihnachtliche Gebäck erstmals im Jahr 1329 in einem Innungsprivileg des Naumburger Bischof Heinrich I. von Grünberg. 

In dieser Urkunde ist zwar keine nähere Beschreibung zur Rezeptur enthalten, doch soll es sich hierbei um zwei lange Weißbrote aus einem halben Scheffel (altes Raummaß) Weizen handeln.  

Im Jahr 1730, an einem 26. Juni, soll der erste Riesenstollen für eine Truppenschau des August des Starken mit großem Aufwand hergestellt worden sein. Der meterlange Kuchen wurde damals als "Butterstollen" oder als Striezel bezeichnet. Der brotähnliche Kuchen erinnert an das gewickelte Christkind. Der Hefeteig wird mit viel Butter, Milch, Mehl, Ei, Gewürzen (Kardamom, Zimt), Rosinen, Zitronat, Mandeln zu einem Christstollen geknetet. 

Dafür braucht es kräftige Hände. Denn nur wenn der Teig ordentlich und massiv durchgeknetet worden ist, wird der Christstollen saftig und nicht trocken und brüchig. Viele Gewürze, die wir heute so selbstverständlich kaufen, waren früher unbekannt oder sündhaft teuer. In allen katholischen Ländern galt die Adventszeit als Fastenzeit. Somit war die Verarbeitung von Butter verboten. Mit Öl ließ sich ein wohlschmeckender Stollen nicht herstellen. Der Groll der backenden und verzehrenden Leute war daher sehr groß und wurde zu einem Politikum, so dass sich die regierenden Brüder Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht um 1470 an den Heiligen Vater in Rom wandten, mit der Bitte, in der Fastenzeit den Stollen mit Butter backen zu dürfen. Die Antwort ließ aus Rom nicht lange auf sich warten. "Dass ihr, eure Weiber, Söhne und Töchter und alle euren wahren Diener und Hausgesind der Butter anstatt des Oehls ohne einige Pön (Pein, Strafe) und ziemlich gebrauchen möget".



Lebkuchenrezept aus den 1950er Jahren


Drei ultimative Pfefferkuchen-Rezepte aus den 1950er Jahren. Ihre Kinder, Freunde & Angehörige werden begeistert sein. Für alle drei Vorschläge brauchen Sie nur ein Grundrezept. Grundrezept für alle drei Empfehlungen:

250 g Honig, 250 g Zucker, 60 g Margarine oder Fett, 60 g Kakao, 15 g Pfefferkuchengewürz, 625 g Mehl, Salz, 1 Ei, 10 g Hirschhornsalz, 5 g Pottasche, 1/8 l Wasser, 50 g gehackte süße Mandeln, 5 geriebene bittere Mandeln, 50 g geraspeltes Zitronat. 


Pfefferkuchenherzen oder -taler

Pfefferkuchenteig nach Grundrezept, weiße Zucker- und Schokoladenglasur

 

Den Teig etwa 5 mm stark ausrollen und Herzen ausstechen. Auf gefettetem, bestäubtem Blech mit der Gabel mehrfach einstechen und bei mäßiger Mittelhitze etwas 15 Minuten backen. Zunächst mit weißer Glasur überziehen und nach deren Festwerden mit Schokoladenglasur garnieren.

Dominosteine

Pfefferkuchen-Knetteig nach Grundrezept, 250 g Konfitüre, 250 g feiner Gries, 10 bittere Mandeln, 250 g Puderzucker, 80 g Margarine, 3 bis 4 Esslöffel Milch oder Weinbrand, Schokoladenglasur

Den Teig auf gefettetem, bestäubtem Blech etwa 1 cm stark ausrollen, mehrfach mit der Gabel einstechen und bei mäßiger Mittelhitze backen. Nach dem Abkühlen mit Konfitüre bestreichen. Grieß, geriebene Mandeln und Staubzucker untereinander mischen, Margarine und Milch darunter kneten. Diese Marzipanmasse zu einer Platte ausrollen, auf den bestrichenen Pfefferkuchen legen und in Würfel von ungefähr 3 x3 cm schneiden. Mit Schokoladenglasur überziehen.



Pfefferkuchenwürfel

 

Pfefferkuchen-Knetteig nach Grundrezept, 250 g herbe Konfitüre (bspw. Orangen- oder Grapefruitkonfitüre), 3 Esslöffel Rum oder Weinbrand, weiße Zuckerglasur und geriebene zartbitter Schokolade

Den Pfefferkuchenteig auf gefettetem, bestäubtem Blech etwa 1 cm stark ausrollen. Mit der Gabel mehrfach einstechen und bei mäßiger Mittelhitze etwa 15 Minuten backen. Inzwischen Konfitüre mit Rum oder Weinbrand, nach Wunsch auch gehackte Nüsse verrühren und auf die Hälfte der Teigplatte bestreichen. 

Die andere Hälfte drauflegen und mit scharfem Messer in gleich große Würfel von ungefähr 4 cm schneiden. Nur die Oberfläche dick mit Zuckerglasur überziehen und mit geriebener Zartbitterschokolade betreuen. Selbstverständlich können Sie auch die Füllung weglassen.