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Ökologische Trocken- und Trenntoiletten

Trobolo Trockentrenntoilette

TROBOLO® Trockentrenntoilette - stylisch, lässig, hochwertig!

 

Die Firma TROBOLO®, ein junges Unternehmen aus Sarstedt (Niedersachsen), produziert ökologische Trenntoiletten. Sie haben zwei Modelle namens LeliBlœm (799,00 EUR) und LuweBlœm (649,00 EUR) für den Innenbereich entwickelt.  Sie funktionieren mit oder ohne Lüfter und sind sehr hochwertig. Der Style ist lässig und die Verarbeitung hervorragend. Die Toiletten verfügen über einen Separator,

so dass die Ausscheidungen getrennt werden. 

 

TROBOLO® bestätigt, dass die Trenntoilette LeliBlœm mit Lüfter geruchlos ist, wogegen bei dem Modell 

LuweBlœm ohne Lüfter, die Toilette mit Einstreu geruchlos gemacht wird. Das Sägespänenstreu erhalten Sie günstig in Baumärkten. Bei letzterem Modell sind Sie völlig autark.

Der Toilettensitz ist handgefertigt und lackiert. Die Toilette wird komplett aus Mehrschichtholz gefertigt. 

 

Der Feststoff kann in einem Schnellkomposter entsorgt werden. Damit die Toiletten schön sauber gehalten werden, gibt es kompostierbare Inlays aus Maisstärke für die Trenntoiletten. Diese werden anschließend durch den Komposter innerhalb von 24 Monate  zersetzt. Der Humus kann dann dem Garten wieder zugeführt werden. 

 

Es gibt auch andere Hersteller, die Trockentoiletten anbieten. Die Preise schwanken zwischen 100,00 EUR und 1.000,00 EUR bis zu 2.500,00 EUR (Humustoilette). Das Modell  Sawi biocom (Verkauf durch Berger Biotechnik GmbH) kostet 480,00 EUR und ist aus Plastik. Bei diesem Modell werden Urin und Feststoff jedoch nicht getrennt. Die Toilette ist somit nicht geruchsneutral.

 

Die Trockentoilette Mini Loo kostet zwischen 55,00 EUR und 

100 EUR. Beide Toiletten können mit einem Beutel ausgestattet werden und der Geruch wird mit Rindenschrott gedämpft. Der Inhalt ist später kompostierbar

Wer dagegen den Anblick einer klassischen Toilettenform wünscht, kann auf die schwedischen Modelle Biolet (ca. 1.248,00 EUR) Separera (ca. 810 EUR) zurückgreifen.

 

Laut Wikipedia beträgt das tägliche Stuhlgewicht eines Europäers ca. 100 bis 200 Gramm. Insgesamt nutzt man den Kleingarten zwischen 35 und 40 Tage im Jahr. Geht man also von einem Stuhldurchschnittsgewicht von 150 Gramm (Mittelwert) aus, fallen pro Person in einem Gartenjahr 5,25 kg bis 7,5 kg Fäkaliengewicht pro Person an.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. favorisiert in seiner "Grünen Schriftreihe" Nr. 140 die Komposttoilette. 

Auszug:

 

" Wenn biologische Trockentoiletten in Kleingärten eingesetzt werden, so werden die Ausscheidungen lokal umgesetzt und in den Stoffkreislauf zurückgegeben. In diesem Zusammenhang ist die Hygiene zu beachten, andererseits der "Nährstoffimport" in die Gärten. .... Aus Gründen der vorbeugenden Hygiene wird daher empfohlen, Fäkalkompost nur im Zierpflanzenbereich einzusetzen."  

 

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Trockentoiletten Made in Germany

Trockentoiletten Made in Sweden

TROBOLO® Toilettensitz, handgefertigt und lackiert.



Fotos: TROBOLO®

Grauwasser

Wie wird Grauwasser definiert? Grauwasser ist fäkalienfreies gering verschmutztes Abwasser. Grauwasser fällt beim Hände waschen und beim Duschen mit Seife/Duschgel oder beim Abwasch des Geschirrs durch Zusetzung von Spülmittel an. Seifen oder Duschgels enthalten Laureth Sulfate, Chloride, Parfum usw. Es gibt Hersteller, die diese Seifen als biologisch abbaubar einstufen. Das sind sie keinesfalls.

 

Das Ablassen des Grauwassers in den Boden kann zu drakonischen Geldstrafen (50.000,00 EUR) führen oder eine Haftstrafe bis zu 5 Jahre zur Folge haben. 

 

Wer eine abflusslose Grube betreibt, die in diesem Jahr auf  Dichtheit geprüft werden muss, sollte sich überlegen, ob er sich nicht eine neue abflusslose Grube mit DIBt-Zulassung bauen lässt. Beachten Sie dabei, dass laut Abwasser-zweckverband auch die neue Abwassergrube auf Dichtheit zu prüfen ist. Die Kosten können ca. 280,00 EUR oder mehr betragen. Oder Sie reißen die alte Grube ab und entscheiden sich gleich für eine ökologische Tocken-/Trenntoilette.

 

Anzumerken ist an dieser Stelle, dass der Abwasserentsorger weiterhin beabsichtigt mit 18-Tonnen-Fahrzeuge unsere Anlage zu befahren. Der Vorstand lehnt das ab und verweist auf Fahrzeuge bis maximal 5 Tonnen (z. B. Multicar).

Aufgrund der neuen Zufahrt, die dieses Jahr gebaut werden soll, lässt es die Bodenbeschaffenheit nicht zu, dass 18-Tonnen-Fahrzeuge in unsere Anlage fahren können. Des Weiteren müssten alle Wege verbreitert werden und die Eckgärten wären zu schleifen.  

Demnach können alle Betreiber abflussloser Gruben künftig vor dem Problem stehen, dass ihre Gruben nicht mehr geleert werden. Was dann?

Jeder Kleingärtner sollte darüber nachdenken, einen

Schritt vorwärts zu gehen, um zur tatsächlichen

 

kleingärtnerischen Nutzung überzugehen. Denn in Kleingärten fällt regelhaft kein Abwasser an. Und wenn Sie ein wenig Luxus haben möchten, dann steigen Sie auf ein Kanistersystem zum Auffangen des Grauwassers um.

Der 10 oder 20-Liter-Kanister wird unter das Waschbecken oder die Spüle gestellt. Beim Hände waschen fallen am Tag vielleicht ca. 5 Liter an. Dieses Grauwasser nehmen Sie mit nach Hause und führen es der heimischen Abwasseranlage zu. Und wenn es die Behörde nicht zufriedenstellt, dann reißen Sie ihr Waschbecken raus und holen sich das Wasser von draußen wieder rein und waschen Ihre Hände ohne Seife.  

Es gibt einfache Gartenduschen und es gibt Solarduschen. Duschen Sie im Freien ohne Seife. Das geht schon mal und es kann Ihnen niemand verbieten.

Und wenn Sie die Gartenzeit noch intensiver genießen wollen, dann stellen Sie das Abwaschen des Geschirrs ohne Spülmittel ein und nehmen die Kaffeetasse und den Teller mit nach Hause und geben das Geschirr in den Spülautomat. Oder Sie verwenden "umweltbewusst" Einweggeschirr. Und das Drangsalieren der Kleingärtner durch unsere Behörden hat dann hoffentlich ein Ende.  

 

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Komposter

Foto: Neudorff

Auszug aus der Produktbeschreibung von Neudorff:

"Der neue Thermokomposter DuoTherm von Neudorff fasst 530 Liter organischer Abfälle und hat damit für die Kompostierung in mittelgroßen Hausgärten genau das richtige Volumen. In ihm gelingt die Umwandlung von organischen Gartenabfällen in wertvollen Mulchkompost schnell und einfach. Das grüne Kompostsilo mit Recycling-Kunststoff ist doppelwandig isoliert. Sowohl in den Seitenwänden als auch im zweigeteilten Deckel sorgt ein Luftpolster dafür, dass entstehende Wärme nicht nach außen gelangt. Durch die Tätigkeit der Mikroorganismen entstehen im Inneren des Kompostes Temperaturen von bis zu 70 °C. Das beschleunigt die Umwandlungsprozesse zusätzlich und führt zu einer schnellen Zersetzung des Ausgangsmaterials. Der fertige Mulchkompost lässt sich bei optimalen Bedingungen schon nach zehn Wochen durch die Entnahmeklappe entnehmen. Oder es wird einfach ein Seitenteil abgenommen, wenn man eine größere Menge fertigen Materials heraus holen möchte." 

Für den Komposter gibt es übrigens auch Boden-Mäusegitter. Natürlich können Sie auch die kompostierbaren Inlays der Trocken-/Trenntoiletten von TROBOLO® in den Komposter geben. Die Preise für den Komposter schwanken zwischen 99,00 EUR und 120,00 EUR. Diesen Komposter verkauft u. a. OBI in Ottendorf-Okrilla.




Radivit

Auszug aus der Produktbeschreibung von Neudorff:

 

"Jeder Gärtner kompostiert. Damit die Umsetzung auch rasch und zuverlässig funktioniert hilft Radivit UniversalKomposter. Dieses Kompostimpfmittel enthält eine Vielzahl an Kompostbakterien und Pilzkulturen. Sie zersetzen die organischen Abfälle schnell und helfen bei der Umwandlung zu wertvollem Kompostmaterial. Die zugesetzten Nährstoffe dienen den Mikroorganismen als leicht verdaulicher Nähr-boden. Nach der Zugabe von Radivit steigen die Tempera-turen im Inneren des Kompostmaterials an. Dies bewirkt die Tätigkeit der Mikroorganismen, die auf Hoch-touren arbeiten. Das beschleunigt die Umsetzung der Ausgangsmaterialien deutlich gegenüber der Kompostierung ohne Kompost-impfmittel. Bei optimalen Bedingungen können Temperaturen bis zu 70 °C entstehen. Auf diese Weise kann innerhalb kürzester Zeit aus Gartenabfällen Mulchkompost entstehen."

Foto: Neudorff