Wir haben den Daumen für die Natur!


Rührkuchen

Sie haben eingekochte Sauerkirschen vom letzten Gartenjahr noch übrig. Es kündigt sich unverhofft Besuch zum Kaffee an. Mit einem selbst gebackenen Kuchen werden Sie garantiert 

punkten. Greifen Sie nicht zu fertigen Backmischungen, sondern in Ihren Küchenschrank. Weiterlesen.



Wassermanagement


Es ist bekannt, dass Pflanzen ihren Wasserhaushalt selbst regulieren können, denn die Wurzeln signalisieren der Pflanze, wenn die Nachlieferung von Wasser reduziert ist.

Unser Garten befindet sich 35 km vom Wohnort entfernt und gegossen wird ausschließlich am Wochenende. Bisher sind noch nie Pflanzen vertrocknet.

 

Bevor man die Beete mittels Gartenschlauch oder Kanne gießt, sollte der Boden ausgetrocknet sein (Spatentiefe/-probe).  Und es sollte, wenn möglich, morgens gegossen werden.  Gießen Sie bodennah, möglichst am Pflanzenfuß. Die Blätter sollten dabei nicht benetzt werden. Dadurch reduzieren Sie den Wasserverbrauch. Auch wenn Sie einen Brunnen im Garten haben, sollten Sie das Wasser nicht sinnlos mit einem Sprenger verschleudern. Denn diese sind gelinde gesagt out und machen lediglich einen schönen Rasen. Die Flutung der Pflanzen von oben hat zur Folge, dass sich sogenannte "Brenngläser" auf Blätter und Blüten bilden und diese verbrennen.

Pflanzen werden sinnvoll mit dem Schlauch oder Kanne bewässert, wenn vorher der Boden gelockert worden ist. Somit bleibt die Feuchtigkeit  besser erhalten.

Genial ist auch, wenn Sie verschiedene Wasserstellen im Garten haben.  Dadurch steuern Sie die Lebensprozesse vieler Insekten.

Stellen Sie ausreichend Regentonnen auf. Denn dieses Wasser ist grundsätzlich das beste Wasser für Pflanzen Insekten und Vögel. Regenwasser ist weich und warm. Erst wenn dieses Wasser, aufgrund von Trockenheit, nicht zur Verfügung steht, sollten Sie auf Brunnenwasser zurückgreifen. Verwenden Sie zum Gießen kein Trinkwasser. Es ist meistens kalkhaltig und die Herstellung des Wassers belastet auch die Umwelt.  In unser Gartenanlage verfügt jede Parzelle über einen Brunnen oder teilt sich den Zugang  mit einem anderen Gartenfreund. Auch das ist ein gewaltiger Vorteil für jeden Kleingärtner, der sich für unsere Kleingartenanlage entscheidet. 


Fazit: Gehen Sie sparsam mit Regen- und Brunnenwasser um. Gießen Sie gezielt die Pflanzen und verschleudern Sie nicht das Wasser mittels eines Sprengers. Erschaffen Sie mehrere kleinere Wasserstellen oder legen Sie einen 

Gartenteich (beachten Sie dabei  die Regelung für einen Kleingarten) an.  Bieten Sie Vögeln, Insekten, Igeln etc. Trinkwasser an. 



Trocken-/Komposttoiletten

Nostalgisches Häuschen

Im Kleingarten fällt regelhaft kein Abwasser an.

Hält man sich aber den ganzen Tag im Kleingarten auf, arbeitet viel und nimmt aufgrund der Wärme viel Flüssigkeit auf, wird der Gang auf die Toilette notwendig.

Die Bio- bzw. Komposttoilette ist da ein gute Alternative.

Das Aufstellen einer Komposttoilette ist kinderleicht. Es gibt verschiedene Modelle auf den Markt. Die Preise schwanken zwischen 500 und 1000 EUR. Die Stiftung Warentest favorisiert beispielsweise für Kleingärten das Modell  Sawi biocom (ca. 480,00 EUR). Das ist eine Rindenschrottoilette im minimalistischen Style. Wer es nobler wünscht entscheidet sich am besten für das schwedische Modell Biolet (ca. 1.248,00 EUR) oder für das Modell Separera (ca. 810 EUR).

Der Inhalt der Toiletten kann in einem Schnellkomposter entsorgt werden. Damit die Toiletten schön sauber gehalten werden, gibt es auch entsprechende Beutel zum Einlegen in die Toiletten. Diese werden auch durch den Schnellkomposter zersetzt.

Plumpsklo - im Kleingarten ein hygienisches Desaster

Laut Wikipedia beträgt das tägliche Stuhlgewicht eines Europäers ca. 100 bis 200 Gramm. Insgesamt nutzt man den Kleingarten zwischen 35 und 40 Tage im Jahr. Geht man also von einem Stuhldurchschnittsgewicht von 150 Gramm (Mittelwert) aus, fallen pro Person in einem Gartenjahr 5,25 kg bis 7,5 kg Fäkaliengewicht pro Person an.

Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e. V. favorisiert in seiner "Grünen Schriftreihe" Nr. 140 die Komposttoilette. 

Auszug:

" Wenn biologische Trockentoiletten in Kleingärten eingesetzt werden, so werden die Ausscheidungen lokal umgesetzt und in den Stoffkreislauf zurückgegeben. In diesem Zusammenhang ist die Hygiene zu beachten, andererseits der "Nährstoffimport" in die Gärten. .... Aus Gründen der vorbeugenden Hygiene wird daher empfohlen, Fäkalkompost nur im Zierpflanzenbereich einzusetzen."  



Igel

Der Igel  ist ein nachtaktiver Winterschläfer. Die Vorfahren des Igels lebten vor 65 Millionen. Sein jetziges Aussehen besitzt der Igel seit ca. 15 Millionen Jahren.

Der Igel fühlt sich in Hecken und Gebüschen igelwohl. Die niedlichen Stacheltiere finden bessere Lebensbedingungen in Gärten beim Menschen als in der freien Landschaft. Der Aktionsraum  eines männlichen Igels beträgt ca. 100 Hektar, der des Weibchens ca. 30 Hektar. In den städtischen Gebieten ist er wesentlich kleiner.

 

Pflanzenschutzmittel töten Insekten und erschweren so dem Igel ausreichend Nahrung zu finden.  Verwenden Sie auch keinen Kunstdünger im Garten.

Der Igel steht in einigen europäischen Ländern auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Durch das Bundesnaturschutzgesetz ist der Igel in Deutschland ganzjährig geschützt.

 

In den Wintermonaten ist der Igel meistens  übergewichtig, um in den Winterschlaf zu gehen. Sofern eine Futterstelle eingerichtet wird, erübrigt es sich einen untergewichtigen Igel in menschliche Obhut zu nehmen. Der Igel frisst Katzenfutter, Igeltrockenfutter, Haferflocken und Rührei.



Schlehdorn

Schlehenfrüchte können Sie zu Saft, Mus oder auch zu Tee verarbeiten. Die Früchte haben viele gesunde Inhaltsstoffe, Flavonoide und Kampferöl, Vitamin C, Gerb- und Bitterstoffe,

Blausäure (nur in den Kernen), und stärken somit die Abwehrkräfte. Mehr lesen Sie hier!



Hurra - ich habe einen Kleingarten!



Sie haben einen Kleingarten. Und wollen diesen zum Erblühen bringen. Welche Blumen wähle ich. Welches Obst und Gemüse baue ich an? Wir haben für Sie ein kleine Auswahl getroffen. Alle Pflanzen wurden im Monat August/September fotografiert. Dazu gibt es Hinweise, welche Eigenschaften diese Pflanzen auf Ihre Gesundheit haben. Hier geht´s zum Artikel. Danach die Fotos anklicken. Im Übrigen, alle Bilder gehören uns!



Fugengrün


Gehweg mit Moos - Für Kleingärtner ein graus.
Gehweg mit Moos - Für Kleingärtner ein graus.

Wenn Unkraut und Moos zwischen den Fugen von Gehwegplatten wuchert, kann es bei manchen Kleingärtner zu regelrechten Verzweiflungstaten kommen. Sehr schnell könnte manch einer zu Herbiziden greifen, um diese unschönen Wucherungen zu vernichten. 

Insbesondere bei jungen Familien, die neben ihrem 

... sieht schon besser aus. Sternmoos - Sagina subulata
... sieht schon besser aus. Sternmoos - Sagina subulata

Alltagsstress, den Garten hauptsächlich nutzen wollen, um gesundes Gemüse und Obst anzubauen, verzweifeln daran und sehen es als reine Zeitverschwendung an, dem Unkraut zwischen den Gehwegplatten den Kampf anzusagen.

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Wühlmäuse

 

Wühlmäuse sind nicht wählerisch und können in einem Kleingarten enorme Schäden anrichten.

Egal ob Kartoffeln, Fenchel, Pastinaken, Sellerie, Möhren, Blumenzwiebeln, Rinde oder Wurzeln von Obstbäumen, sie zernagen einfach alles. Sie können das ganze Jahr über Wühlmäuse bekämpfen. Im Januar/Februar lassen sich Wühlmäuse am besten bekämpfen, da sie wenig Essbares finden. Ideal für das Aufstellen von Fallen. Verminen Sie Ihren Garten mit Gardigo Wühlmauszangenfallen.

 

 

Das 4er Set kostet ca. 14,95 EUR. Diese Zangen werden mit einem Köder in den Boden gesteckt, genau da, wo sie den Wühlmausgang vermuten. Verwechseln Sie diesen nicht mit einem Maulwurfgang. Dieser ist enger, rund bis breit-oval. Die der Wühlmäuse sind ca. 4 Finger breit und hoch-oval. Als weitere Abwehrmethode können Sie kleine bis größere Drahtkörbe verwenden, um dort Ihre Blumenzwiebeln oder Obstbaumwurzeln hineinzusetzen.

 



Dünger


Bevor der Boden mit Dünger bestreut wird, ist eine Bodenuntersuchung vorzunehmen, um den ph-Wert zu bestimmen. In Baumärkten und Gartencenter werden diese Bodenuntersuchungen für wenig Geld angeboten. Der Boden in unserer Kleingartenanlage ist so schlecht nicht. Um die benötigten Nährstoffe mit dem richtigen Dünger bereit­zu­stellen, müssen viele Faktoren berücksichtigt werden: Die Bo­denart (schwer oder leicht), den pH-Wert, den Bewuchs, die geplante Kul­tur, die eingebrachte organische Masse (Grün­dünger, Kompost oder Stalldung), die Wet­ter­be­din­gun­gen und natürlich die Jahreszeit. Lesen Sie hier weiter!